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Naturgefahren - Ausgewählte Projekte


Ufersicherung Aubach, Bennau

Dauer: 2016

​Auftraggeber: Privat

Beschrieb: Der Aubach in Bennau wies starke Ufererosion auf. Ohne Eingriff wäre der Kulturlandverlust zunehmend fortgeschritten und die Prallufer weiter erodiert. Der Bachabschnitt mit den stärksten Erosionsschäden wurde mit einem einwandigen Holzkasten aus Kastanienholz gesichert.



Objektschutzprojekte / Naturgefahren-Nachweise

Dauer: regelmässig

Auftraggeber: i.d.R. Privat

Beschrieb: Für Baugesuche in Gefahrenbereichen wird die Bauherrschaft aufgefordert, Objektschutzmassnahmen gegen die vorhandenen Naturgefahren zu erbringen. Als Fachspezialist für Naturgefahren beraten und unterstützen wir die Bauherren und erstellen ein geeignetes und schutzwirksames Massnahmenpaket.


Geschiebesammler Rotschuo, Gersau:
Vorstudie, Detailprojekt und Bauleitung

Dauer: 2013 bis 2015

Auftraggeber: Privat

Beschrieb: Im Gebiet Rotschuo, Gersau wurden vier Geschiebesammler und eine neue Erschliessung oberhalb der Kantonsstrasse erstellt. Bauherrin war die örtliche Grundeigentümerin. Damit ist die darunterliegende Hotelanlage und die Kantonsstrasse bei künftigen Naturgefahrenereignissen vor weiteren hohen Sachschäden, Unterhaltsarbeiten und betrieblichen Einschränkungen besser geschützt.​


Notfallplanungen Kanton Luzern:

2013 / 2014 – Feuerwehr Zell-Ufhusen-Fischbach

2012 / 2013 - Feuerwehren der Seegemeinden (Weggis, Vitznau, Greppen), Stadt Luzern, Rain (ARGE mit Oeko-B AG, Stans)

2011 / 2012 - Feuerwehren Nottwil, Wikon, Büron-Schlierbach

Auftraggeber: Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif), Kt. Luzern

Beschrieb: Die Notfallplanung als Instrument für Einsatzkräfte soll wirkungsvolle Handlungsgrundlagen, vorsorgliche Einsatzplanungen und effizienten Mitteleinsatz in einem Notfall (z.B. Hochwasser, Rutschungen) gewährleisten. In Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der betreffenden Gemeinden wurden individuelle Dossiers für die jeweiligen Einsatzgebiete erstellt. So können bei einem Unwetterereignis die Interventionsmassnahmen gezielt und koordiniert ausgeführt werden.



Bachverbauung Enetmattgraben:
Vorstudie, Vorprojekt, Detailprojekt, Bauleitung, Ausführungsdokumentation

Dauer: 2012 bis 2013

Auftraggeber: Gemeinde Lungern OW

Beschrieb: Starkniederschläge im Juni und August 2011 führten im Gebiet Enetmatt (Gemeinde Lungern OW) zu Überschwemmungen und Übersarungen von mehreren Gebäuden. Durch den Bau eines Raubettes mit offenem Profil und den Neubau einer Brücke sind die Gebäude nun bis zu einem 100-jährlichen Ereignis geschützt. Bei grösseren Ereignissen entlastet das System über einen vorgesehenen Korridor. Das Projekt wurde in Arbeitsgemeinschaft mit der Oeko-B AG, Stans umgesetzt.


Gefahrenkarten: Beurteilung Wassergefahren

Dauer:
Gefahrenkarte Einsiedeln 2010 bis 2011
​Gefahrenkarte Ybrig 2009 bis 2011
​Gefahrenkarte Arth 2008 bis 2009

Auftraggeber: Amt für Wald und Naturgefahren, Kt. Schwyz

Beschrieb: Durch Gefahrenkarten werden Gebiete einer Gefahrenstufe zugeordnet. Die Gefahrenkarten müssen bei raumwirksamen Tätigkeiten berücksichtigt werden.
In Arbeitsgemeinschaft mit anderen spezialisierten Büros beurteilten wir in der Regel die Wildbäche auf ihr Gefährdungspotenzial.


Damm Untere Grisselen, Goldau:
Projektierung

​Dauer: April bis August 2007

Auftraggeber: Kantonsforstamt (heute AWN), Kt. Schwyz

Beschrieb: Oberhalb Goldau ereignete sich im August 2005 ein verheerender Felssturz. Ein grosses Gebiet ist immer noch von Felsbrocken, umgeknickten Bäumen und feinem Gesteinsmaterial bedeckt. Dieses Feinmaterial kann sich bei einem Starkniederschlag mobilisieren, was die Gefahr eines Murgangs mit sich bringt. Um zu verhindern, dass die Region um den Fussballplatz bei Goldau erneut von einem Murgang betroffen wird, wurde ein Schutzdamm erstellt.